Zwei Initiativen von ärztlichen NGOs zum Ukrainekrieg
Es liegt in der Natur der Sache, dass Menschen, die sich mit dem Hippokratischen Eid der Erhaltung des Lebens verpflichtet fühlen, Überlegungen anstellen, wie der Ukrainekrieg, der inzwischen schon länger andauert als der Erste Weltkrieg, zu einem Ende kommen und seine Eskalationsrisiken gemindert werden könnten. In jüngster Zeit haben sich gleich zwei internationale Organisationen in diesem Sinne positioniert.

Der Appell, den Medico international (https://www.medico.de/) am 1. September gestartet hat, trägt den Namen „Ohne uns – Für einen Ausstieg aus der Logik des Krieges„. Er formuliert – ungeachtet dessen, dass man mit guten Gründen auch einen westlichen Anteil an diesem Krieg sehen kann – kompakt essentielle Einsichten der Friedensbewegung. LINK zum vollständigen Text.

Ebenfalls zum Antikriegstag am 1. September hat die in der deutschen Friedensbewegung sehr aktive IPPNW (https://ippnw.de/startseite.html) ein Policy Paper zum Ukrainekrieg mit dem Titel „Spannungsabbau und Risikoreduktion: Für konventionelle und nukleare Abrüstung“ veröffentlicht. Es spricht sich ebenfalls für einen Politikwechsel aus und zeigt die vernünftigen diplomatischen Schritte auf, die gegangen werden könnten. LINK zum Paper
